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Jeden Abend trittst du, ein vergess’ner Engel,
In des Herzens Kammer fordernd und bestimmt.
Setzest dich ans Spinnrad und mit gold’nen F?den,
Leitest du mein Schicksal, bis die Herzwand glimmt.
Stunden knien nieder, trinken mir aus H?nden.
Der Erinnrung Murmeln klug und tr?nenleer.
Und die Ampel schrumpfet, eine rote Schale
Wie Bananenwinken in des Teppichs Meer.
Draussen wachsen Blumen, nahen sich die W?lfe
Und mit weichen Rufen locken sie dich fort.
In des Blutes Brunnen sammelt sich der Nachklang,
Naht mit Unbestimmtheit deinem letzten Wort.
Weiter ist Karfreitag. Weiter wird es Ostern,
Wenn die V?gel fragen, wie ein Menschenherz…
Und im Spiegel gleitet deine Auferstehung
Hinter Wolkenst?ssen langsam himmelw?rts[71].
Maria Wyss (это ее псевдоним)
* * *
Многоточьем подчеркнуто то, что тронуло. <Здесь – курсивом. Прим. ред.>
<На полях:>
Св<ятополку>-Мирскому напишу в следующем, и очень большое письмо. Какая радость держать в руках твой дар и глядеть в глаза ему! Ни с чем не сравнимое наслажденье
Получила ли ты II-ю ч<асть> Шмидта? Ругай свободно, если не нравится.